Übersäuerung
Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts
Die Verschiebung des Säure-Basen-Haushaltes in den sauren Bereich ist
eine typische Begleiterscheinung der stark im Zunehmen begriffenen Stoffwechselstörungen.
Chronische Stoffwechselstörungen liegen bei folgenden Krankheiten
vor:
Diabetes, Gicht, Lebererkrankungen, Gallen-, Nieren-, Blasensteine, Arterienverkalkung,
Herz- und Kreislaufstörungen, hoher Blutdruck, Verstopfung, Bronchitis,
Asthma, Migräne, Krebs.
Bei folgenden Krankheiten sind Stoffwechselstörungen überwiegend
die Ursache:
Arthrose, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Energiemangel und ständige Müdigkeit,
schwere Glieder bis Muskelschmerzen, deutliche Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust,
erhöhte Infektanfälligkeit, Sodbrennen.
Verschiebungen des Säure-Basen-Haushalts in den sauren Bereich sind
heutzutage jedoch schon allein aufgrund unserer Lebens-
und Umweltbedingungen immer häufiger anzutreffen.
Arthrosen durch Übersäuerung
Durch Basenmangel kommt es zur Eindickung der Gelenkschmiere. In Verbindung
mit abgelagerten Kristallen ergibt sich eine schmirgelartige Masse,
die bei jeder Bewegung die Knorpelmasse schädigt und Bewegungsschmerz
verursachen kann. Die Arthrose ist keineswegs eine Alterserscheinung!
Sie tritt nur im Alter häufiger auf, weil in den Knorpeln besonders
viel Basen enthalten sind, und dort werden sie auch entnommen, wenn
der Körper übersäuert ist. Übrig bleibt ein kristalliner
Schmirgel, der die Gelenke abnützt und den Bewegungsschmerz verursacht.
Dadurch werden Bewegungen zunehmend vermieden, was zu einer zusätzlichen
Mangelversorgung des Knorpels führt, der durch Bewegung versorgt
wird.
Eine weitere zusätzliche Belastung in dieser Situation bringt das Übergewicht,
das die Gelenke unnötig belastet und auch säurebedingt sein kann.
(Eine der Ursachen für Übergewicht, ist ein ständiger Mineralienmangel.
Dabei versucht der Körper den Mangel auszugleichen, indem er vermehrt
Nahrung zu sich nimmt, die aber leider in unseren Regionen wieder arm
an für den Menschen aufschließbaren Mineralien ist.
Dieser Kreislauf, verbunden mit zu wenig Bewegung, führt zur ständigen
Gewichtszunahme und vermehrter Krankheitsbereitschaft.